L-Word made in Glasgow. Schon alleine die fehlende CalifornIdiomatik holt die Figuren viel mehr auf den Boden der Realität - oder scheint es nur so, weil sie British, also Europäischer sind? Die Damen (und Herren) werden auch viel mehr dabei gezeigt, wie sie ihr Brot verdienen müssen, und das ist in Glasgow wesentlich weniger glam als in L.A.: erfolglose Schauspielerin mit Gelegenheitsjobs, gemobbte Architektin, talentierte Fotografien, geoutete Polizistin, ein Schriftsteller am Sprung zur Veröffentlichung...
Wirklich nervig ist eine der drei Protagonistinnen, Frankie, und ihr ewig tiefgründiges, leidendes, non-commitment-i-fuck-everybody-because-i-am-so-sad getue: da hatten wir wirklich mit shane schon ad infinitum ausgereizt.
Dass Lip Service - wie The L-Word - in nächsten Staffeln vom relativ harmlosen Beziehungs-Drama zu einem gewagteren Format finden wird (L-Words 5. Film-in-Serie Staffel) ist unwahrscheinlich: fehlender glam heisst wohl auch zu viel bierernsthaftigkeit...
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