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Donnerstag, 3. März 2011

Neue Serienkonstante: der schwule Teenager

Vielleicht seit den Waltons (damals allerdings in the closet) ist die Figur des schwulen Teenagers (v.a. männlich) eine beliebte Konstante in Fernsehserien. Letzte Einträge in Glee und United States of Tara. Glee featured den Modedesign-besessenen, ziemlich selbtsbewussten und bald auch beim Vater geouteten Kurt Hummel (!) in einer ziemlich klischierten Repräsentation: bitchy, stilsicher, "one of the girls".

Interessanter ist da schon Marschall aus United States of Tara. Zwar auch klischiert (der intellektuelle, feingliedrige G.W. Pabst-Fan), hat er aber vor allem die dramaturgische Funktion, die Offenheit der Familie rauszustellen, und das gelingt fabelhaft. Mama, Papa und Schwester fiebern mit ihm mit, ob den sein Angebeter auch "in the market" ist. Hervorragend!
Ganz fantastisch bei der einen wie bei der anderen Figur: die Körperbeherrschung der Schauspieler. Teenage-Schlaksigkeit at its best.