Die Darstellung von Orkan (nomen omen est) ist selbstverständlich rassistisch: bedient jedes Klischee, das über "good-for-nothing" Teenagers mit (türikischem) Migrationshintergrund jemals geäußert wurde. Dass die Figur allerdings so dermassen holzschnittartig gezeichnet ist, lässt auf eine dekonstruktive Strategie der LS-AutorInnen schliessen: die Serie zeigt, wie das rassistische BILD eines post-migrantischen deutschen Teenagers in einem medialen, gesellschaftlichen Zusammenhang hergestellt wird. Take your pick...
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