Montag, 17. September 2012

Game of Thrones

Die Kreuzung aus Borgias und Herr der Ringe. Bemerkenswert: die vielen Arten mit einem Mittelalterlichen Schwert den Tod eines Feindes herbeizuführen: Kopf abschlagen, von oben nach unten aufschlitzen, von unten nach oben aufschlitzen, Körper in der Mitte zerteilen, Schwert von oben in den Kopf stechen, mit dem Schwert von vorne ins Gesicht stechen, einen Fuß abhacken und dann von hinten in den Körper stechen, mehrere Köpfe auf einmal abschneiden, mehrere Körper auf einmal durchstechen. Ausserdem bemerkenswert: die Geburt der Drachen aus den versteinerten Dracheneiern. Dass es sogar in diesem mittelalter swashbuckle splatter-trash (die zwei hintereinander ohne unterlass gesichteten staffeln verschafften der Autorin hohes Schauvergnügen) ein schwules Paar gibt, wundert natürlich gar nicht. Dass der eine der beiden der "flowery knight" ist, der hippyesque zum Turnier erscheint und voller Intrige und Hinterlist den Turnierchamp besiegen kann, verwundert auch gar nicht. Dass sein schicker schwuler Freund den Machtanspruch stellt und König werden will, dann schon eher. Doch um dem Klischee gerecht zu werden, wird ihm das natürlich versagt (schwuler König, wo gibts denn so was). Er wird nämlich zuvor mit dem Schwert... nein, gar nicht wahr, er wird ja von einem seltsamen schwarzen Wesen erwürgt. Die Penetration mit dem Schwert wäre dann doch zu schräg gewesen.

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